+++ Spielbericht und Bildergalerie sowie Landesliga Zusammenfassung +++
Handball. Die Landesliga-Frauen der HSG Schaumburg Nord stürmen weiter durch die Liga. Im Heimspiel gegen den Hannoverschen SC II schossen die Gastgeberinnen den Gegner mit 46:33 (23:14) aus der Halle. Mit 6:0-Punkten verzeichnet die Mannschaft einen hervorragenden Start in die Saison.
„Im großen und ganzen bin ich zufrieden“, blickte HSG-Coach Nenad Pancic auf ein Spiel zurück, in das die Gastgeberinnen nicht gut starteten. Es hatte den Anschein, als seien Insa Pinkenburg und Co. übermotiviert, überhastete, wenig vorbereitete Abschlussversuche kennzeichneten die Angriffe. So blieben die Gäste bis zum 7:7 (9.) im Spiel, kamen zu einigen einfachen Toren.
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Bis zum 12:10 (15.) gelang den Gastgeberinnen kein echtes Absetzmanöver, erst ab dem 13:10 durch Daniela Schmidt (16.) brach der Bann. 17:10 (22.), 21:11 (26.), jetzt funktionierten Abwehr und Angriff, Hannover wurde bis zur Halbzeit mit 23:14 auf Abstand gebracht. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Gesamtbild nichts. „Wir haben unsere Aufgabe gut gelöst“, sagte Pancic, der „ein paar Gegentore zuviel“ sah. Kontrolliert und stabil brachte die HSG das Spiel unter Dach und Fach, ließ es in den Schlussminuten ruhiger angehen.
HSG Schaumburg Nord: Traege, Strothmann 3, Schindler 5, Rohrssen 5, Rehpenning 2, Jahn 6, Pinkenburg 17/2, Haffner 2, Pfaffe 1, T. Schmidt, D. Schmidt 2, Brockmann 1, Brämswig, Diers 2/1.
SC Germania List - MTV Großenheidorn 27:21 (16:11). Die Begegnung stand für die Seeprovinzlerinnen unter keinem guten Stern. Torfrau Larissa Gieselmann knickte beim Aufwärmen um und fiel verletzt aus. Zwar machte es Kira Kloppenburg im Tor gut, doch offenbar war die Mannschaft von der Verletzung beeindruckt und legte einen krachenden Fehlstart hin. Erst in der 9. Minute gelang Nora Rindfleisch mit dem 1:6 das erste Tor für die Gäste. „Davon haben wir uns nicht erholt“, kommentierte Coach Bernd Rindfleisch die Geschehnisse. Beim 10:12 (26.) waren die Gäste noch mal dran, ehe der Rückstand wieder anwuchs. Aus dem Rückraum kam nicht der nötige Druck auf die Abwehr der Gastgeberinnen, vier verworfene Siebenmeter taten ihr übriges. List hingegen spielte stark und erlaubte sich wenig Fehler. „Sie haben ihr besseres Gesicht gezeigt, 21 Tore sind da einfach zu wenig“, erklärte Rindfleisch.
MTV Großenheidorn: Kloppenburg, Schweer, De Salvo, Reineck, Rindfleisch 5, Schirmer 2, Schröpfer 1, Lindsay 1, Grigat, Lodzig 2, Rintelmann 1, Hogrefe 6/3, Ebert 2, Baumgarten 1.
HSG Nienburg - MTV Auhagen 35:31 (17:19). Es war die zweite Saisonniederlage für die neuformierte Mannschaft aus Auhagen, und sie hinterließ eine unzufriedene Mannschaft. Von ihrem vollen Leistungsvermögen noch einiges entfernt muss sich Auhagen noch als Team finden. „Wir haben verloren, weil die Mannschaft noch keine Mannschaft ist“, meinte Carsten Baasdam. Da halfen auch zwölf Tore von Savica Mrkikj nicht, in den Schlussminuten zog Hektik in das Auhäger Spiel. Ballverluste waren die Folge, Nienburg nutzte das konsequent aus und setzte sich durch. Die Gastgeberinnen stellten sich als starker Gegner mit jungen, gut ausgebildeten Spielerinnen vor. Dabei schienen die Gäste das Spiel im Griff zu haben, führten 18:14 (27.). In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeberinnen immer stärker auf, ab dem 28:28 (49.) deutete sich ein Kippen des Spiels zugunsten Nienburgs an. Beim 30:34 (58.) war das Spiel entschieden, Auhagen schaffte es nicht mehr, noch einmal entscheidend heranzukommen.
MTV Auhagen: Baldowska, Novakov 1, Mihajlova 7, Staskute 1, Mrkikj 12/3, Sobocinska 3, Baba 1, Curk, Opara 6.
Männer
MTV Großenheidorn II - HSG Herrenhausen/Stöcken 38:27 (15:17). In der ersten Halbzeit schafften es die Gäste ihren Gegner mit lange gespielten Angriffen unter Druck zu setzten. Auf Seiten der Gastgeber fehlte es in der Abwehr an der nötigen Aggressivität und Kommunikation. „Irgendwie stimmten die Absprachen nicht“, sagte Björn Biester, der den verhinderten Coach Maik Hoffmann vertrat. Da fruchteten auch die Umstellungen in der Abwehr nichts, es ging mit einem 15:17 in die Halbzeitpause. Die veränderte dann offenbar einiges, die Seeprovinzler traten in Hälfte zwei ganz anders auf. In der Defensive ging es deutlich handfester zu, Torhüter Szymon Wagner wurde zum sicheren Rückhalt.
„Es war dann ganz einfach da, dann kippt das Ding“, meinte Biester. Beim 21:21 (39.) war der Gegner erreicht, beim 30:24 (50.) durch Tim Bretz geschlagen. Es war der dritte Sieg im dritten Saisonspiel, mit 6:0-Punkten ein optimaler Start.
MTV Großenheidorn II: Otte 1, Kaßbaum 1, Appel 6/1, Degner 6, Herbst 1, Thiele 3, Jagemann, Schwarz, Orths 8, Knobloch 2/1, Wagner, Bretz 6, Schulz 1, Thiele 3/1.