HSG SPIELT 50 SCHWACHE MINUTEN UND VERLIERT VERDIENT
Waltringhausen. In der Handball-Regionalliga hat die HSG Schaumburg Heimniederlage Nummer sieben kassiert. Beim 30:37 (16:229 gegen den TV Cloppenburg blieb die HSG so ziemlich alles schuldig was zu einem Heimsieg nötig war. „Soviel Worte braucht man da gar nicht zu verlieren, wir waren in jedem Bereich unterlegen, Punkt“, erklärte Coach Timm Dietrich in seiner ersten Stellungnahme. Man habe in der ersten Halbzeit eine gute Phase gehabt, habe von 0:6 auf 12:13 verkürzt. „Da bringen wir Emotionalität rein, das hat uns dann fast das ganze Spiel gefehlt. Dementsprechend ist das absolut verdient und ernüchternd so eine Leistung zu zeigen“, sagte Dietrich. Die zu Beginn aufgebaute Fehlerquote zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel. „Wir dürfen uns nicht von einer schwachen Phase so runter ziehen lassen“, so Dietrich.
Bildergalerie (44 Bilder):
Schon in der Anfangsphase des Spiels war die Niederlage irgendwie angelegt. Nach schlechten Angriff lag die HSG 0:6 (8.) hinten, Dietrich nahm ein frühe Auszeit. Immerhin mit dem Erfolg, dass Haakon Wiebe in der 9. Minute mit dem ersten HSG-Tor zum 1:6 traf. Es folgten 13 gute Minuten für die HSG, Wiebe brachte seine Mannschaft mit dem Treffer zum 12:13 (22.) wieder ins Spiel. Diese Situation hielt aber nur wenige Sekunden, von einem Augenblick zum anderen produzierte die HSG haarsträubende Fehler. Das blieb nicht ohne Folgen, drei Minuten später hatten die Gastgeber sechs Tore in Folge bekommen, lagen 12:18 (25.) hinten. Von diesem Momentum erholte sich die HSG nicht mehr, lief beständig dem deutlichen Rückstand hinterher. Bei der Schlusssirene waren es dann sieben Tore Rückstand. Cloppenburg gewann hochverdient, auf die HSG warten einige Gespräche.
HSG Schaumburg: Müller 2, Bruns, Ewald, Schieb 1, Klamm, Ahrens. Hoffmann, Graafmann 7/2, Rose 4/1, Knüttel 8, Wiebe 4, Heldt 2, Schulz 1, Mosch 1, Motzkus.








































