Belohnungen für eine erfolgreiche Motorsport Saison im Kart- und Automobil Slalom - Meisterschaftsehrung vom Mittelweser-Pokal und der Motorsport Stadtmeisterschaft Hannover

So ganz verstehen konnte Julian (7) es nicht. „Ich brauche heute nicht Kart fahren, aber Pokale bekomme ich trotzdem?“, fragte er verwundert seine Mutter Stefanie.

Und es gab nicht nur einen, sondern für die meisten der 174 angereisten Gäste auch gleich mehrere Trophäen. Aus ganz Niedersachsen kamen Kinder mit Eltern und Geschwister der Einladung des Ausrichters, dem Lindener Motorrad-und Automobilclub e.V. im ADAC, nach und füllten den großen Festsaal mit Leben. Jugend- und auch Clubsport Kartslalom Fahrer und Fahrerinnen freuten sich auch ein leckeres Mittagsbuffet und natürlich vor allem auf ihren Lohn für eine erfolgreiche Kartsaison. 15 Fahrer vom Stadthäger Motor Club e.V. im ADAC haben die Endwertung im Mittelweser-Pokal und der Motorsport Stadtmeisterschaft Hannover dieses Jahr erreicht, 12 waren anwesend. Für Julian ist es die erste komplette Saison, die er gefahren ist, und somit auch die erste große Siegerehrungsfeier. Mindestens 70 oder 80 Prozent der Rennen des Wertungspokals müssen absolviert werden, um in die Endwertung zu gelangen. Ein machbares Ziel im Jahr und wenn man dann noch in einer Mannschaft genannt wurde oder Klassensieger wird, gibt es zusätzlich auch einen Pokal. Zwei Hände reichten da oft nicht aus. Sportleiter Olaf Tegeler, gleichzeitig auch Koordinator des Mittelweser-Pokals, freute sich über seine starke Truppe von Mädchen und Jungen. „Bei den Jüngsten sind die Eltern stolzer als die Kinder: Aber das ist auch gut, denn die Eltern tragen viel zu den Erfolgen ihrer Kinder bei“, sagte Tegeler. Regina Tegeler ergänzt, dass „ Kartsport Familiensache ist, auch wenn nur einer hinter dem Lenkrad sitzt“.

Am Ende der Veranstaltung war der lange Tisch leer geräumt, viel applaudiert, geredet und auch gegessen. Aber nur wenige Wochen vergehen, bis im März 2019 dann die neue aktive Saison startet. Julian kann es schon jetzt kaum noch erwarten, wieder ans Lenkrad zu greifen und hofft, dass es nicht wieder mit Schneeausfällen startet wie in diesem Jahr. Schon am Abend zuvor wurden die Automobil-Slalom Fahrer geehrt. Der Kreis war mit gut 30 Anwesenden etwas kleiner, es gab leider einige Absagen. Christian Greth vom SMC wollte zwar auch gern bei allen Rennen starten, aber sein Auto war damit zeitweise nicht einverstanden. Er verpasste den Einzug in die Endwertung nur knapp. Aber Niklas Bogen, Fahrer in der ADAC Slalom Advance und der Slalom Meisterschaft, hatte genug Starts vorzuweisen. Niklas kam vom Kartsport über den ADAC Slalom Youngster Cup in die weiterführenden Rennserien und kämpft sich hier sehr motiviert immer weiter nach oben. „Es hat viel Spaß gemacht, aber die Saison war auch sehr anstrengend“, sagte er. Wie es für ihn im kommenden Jahr motorsportmäßig weiter geht, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Aber egal was passiert: irgendeine Serie wird weiter gefahren, das ist keine Frage!


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