Regionsoberliga: HSG Exten-Rinteln meistert Hürde VfL Stadthagen 29:26 (12:13)

+++ Bericht und Zusammenfassung Regionoberliga +++

Handball. Pflichtaufgabe erfüllt: Im Schaumburger Regionsoberliga-Duell kam Spitzenreiter HSG Exten-Rinteln beim Tabellenvorletzten zu einem schwer erkämpften 29:26-Erfolg. Es war eine äußerst faire Begegnung mit nur fünf Zeitstrafen und fünf gelben Karten.

Das Team vom Trainer-Duo Heiko Wilkening und Lukas Tadge startete sehr gut in die Partie und lag bis zur 27. Minute stets in Führung. Nach dem 3:1 in der 6. Minute durch Nico Harmening baute der Gastgeber seinen Vorsprung bis zur 16. Minute auf vier Tore aus. Marc Bohnhorst traf zum 8:4. Danach fing sich die HSG und blies mit dem Treffer von Finn Ole De Koekkoek in der 17. Minute zur Aufholjagd. In der 26. Minute glich die HSG durch den gut aufgelegten Aurimas Gedvilas zum 10:10 aus und ging danach durch ein Tor von Lukas Jurys erstmals in Führung. Aber Stadthagen konterte. Marc Bohnhorst traf zum 13:12-Pausenstand.

HSG-Trainer Saulius Tonkunas stellte sein Team in der Halbzeitpause neu ein. Mit Erfolg: Nach dem 14:12 für den VfL durch Jorin Frenzel übernahm Exten-Rinteln das Spielgeschehen, glich zum 14:14 (33.) durch Jurys aus und führte in der 38. Minute mit 17:15. Stadthagen gab sich noch nicht geschlagen, leistete erbitterten Widerstand und wurde für das engagierte Auftreten belohnt. Nach einem Bohnhorst-Treffer stand es in der 41. Minute 17:17. Das Spiel stand auf der Kippe. Jurys, Alexander Ermakov, Tomas Tonkunas und Evaldas Morkvenas entschieden danach die Partie in den nächsten sechs Minuten. Das Quartett warf mit dem 22:17 eine Fünf-Tore-Vorsprung heraus. Zwar bemühte sich der VfL, die Partie noch einmal zu drehen, aber die HSG ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Über ein 25:20 (52.) und 26:22 (57.) steuerte die HSG Exten-Rinteln einem 29:26-Auswärtssieg entgegen.

Nach einer zweiwöchigen Spielpause tritt die HSG Exten-Rinteln am Samstag, 8. Dezember, um 18 Uhr, beim TV Hannover-Badenstedt an. Der VfL Stadthagen muss am Samstag, 1. Dezember, um 16 Uhr, ebenfalls beim TV Hannover-Badenstedt antreten.

VfL: Pöppel 5, Bohnhorst 4, Baumgarten 3, Krückeberg 3, Hävemeier 3, Harmening 2, Schulze 2, Blumensaat 2, Frenzel 2.
HSG: Gedvilas 8, Jurys 6, Tonkunas 5, Ermakov 4, Uhlig 2, De Koekkoek 2, Morkvenas 1, Seifert 1.

Regionsoberliga Frauen

TuS Empelde II - HSG Schaumburg Nord II 23:17 (15:5). Das Spiel verlor die HSG-Reserve in der ersten Halbzeit. Bis zum 5:7 (19.) verlief das Spiel im Rahmen, dann gelang den Gästen bis zur Pause kein Treffer mehr. Es war ein völliger Riss im Spiel, der die Begegnung früh entschied. Da half dann auch eine gute zweite Halbzeit nicht mehr, dass 12:8 in den zweiten 30 Minuten war nur ein schwacher Trost. Übrig blieb die Gewissheit, dass elf torlose Minuten einen durchaus möglichen Auswärtssieg verhinderten.
HSG Schaumburg Nord II: Rentel, Schmidt, Reese 3, Engel, Oltrogge, Occhipinti 1, Bahlmann, Menzel 5/4, Engelhardt 1, Rose 1, Adenaw 2, Hungerland 4, Teuber, Bock.


MTV Großenheidorn II - HSG Langenhagen 29:21 (17:10). Es war der geforderte Pflichtsieg in eigener Halle und den Tabellenletzten. Die Seeprovinzlerinnen stabilisierten sich durch den Erfolg auf dem sechsten Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen 8:8-Punktekonto. „Es war die ganze Zeit schon klar“, blickte Coach Gerd Müller auf das Spiel zurück. Man habe zwar nicht auf Ergebnis gespielt, aber: „Ich bin ganz froh, dass Mädels die vorgegebenen und trainierten Sachen umgesetzt haben“, so Müller. Gegen den bislang schwächsten Gegner war hohes Tempo gefordert, daraus resultierten viele leichte Tore.
MTV Großenheidorn II: Giesecke, El-Kaakour 4, Langenstein, Krüger, Biester 7/1, Kracht, De Riese 3, Bretz, Ohlrogge, L. Schwinn 2, Bursian 1, K. Schwinn 1, Geiger 5/1, Porwit 6/1.

Regionsoberliga Männer

Garbsener SC - MTV Großenheidorn III 21:28 (11:12). Der Aufsteiger aus der Seeprovinz hielt durch den Auswärtssieg den dritten Tabellenplatz drei Punkte hinter den führenden HSG Schaumburg Nord II und HSG Exten-Rinteln. Dabei taten sich die Seeprovinzler in der Anfangsphase vor allem im Angriff schwer, kamen nicht richtig zum Zug. So entstand kein Druck auf den Gegner, insgesamt ein nervöser Beginn. In der Abwehr spielten die Gäste sicher und hatten einen starken Torhüter als Rückhalt. „Michael Epifanio hat stark gehalten“, lobte Coach Patrick Robock den Keeper, der in der 50. Minute verletzt ausgewechselt wurde. Über 60 Minuten hinweg gab die Abwehr der Seeprovinzler den Ausschlag, das verbotene Haftwachs machte den Gästen nicht wie befürchtet zu schaffen. „Das haben die Jungs hinbekommen, das haben sie in der Abwehr gewonnen“, sagte Robock.
MTV Großenheidorn III: Schwarz, Neuenfeld 6, Bredthauer 7, Reese 6/4, Limprecht, Koy 1, Birth 3/3, Huschner 1, Appel, Epifanio, Porwit, Büsselberg, Schulz, Lebek 2.


TSV Neustadt - HSG Schaumburg Nord II 22:32 (8:15). Das war einfacher als gedacht, beim als stark eingeschätzten TSV Neustadt verteidigte die HSG ihre Tabellenführung locker. „Ziemlich souverän, wir waren extrem gut“, sagte Coach Sebastian Pook. Den Grundstein legten die Gäste wie schon so oft in der Abwehr. Im Innenblock überzeugten neben Stefan Bergmann auch Henrik Meier und Hendrik Stiller. Die Torhüter Niklas Blomberg und Sebastian Wille spielten jeweils 30 Minuten und waren ein guter Rückhalt. Aus dieser Deckung heraus setzten die Gäste ihre Ausrufezeichen, insbesondere Torben Menzel und Christoph Kleine. Kleine erzielte zehn, Menzel sechs Tore. „Sie haben in wichtigen Phasen gut abgeschlossen“, so Pook.
HSG Schaumburg Nord II: Blomberg, Hinze 3, Bergmann 1, Menzel 6, Stiller, B. Kleine 2, Hermann 3, C. Kleine 10/5, Wille, Meier, Philipps, Dargel 2, Grimme 3, Schulz 2.


HV Barsinghausen II - HF Aerzen 29:18 (15:11). Bis zur 20. Minute taten sich die Gastgeber schwer. Die Handballfreunde erwiesen sich als erwartet unangenehm zu spielen. Der starke Gäste-Rückraum suchte mehrfach erfolgreich eins zu eins Situationen. Bis zum 10:10 (24.) waren die Gastgeber gleichauf, dann gelang es Barsinghausen, sich zur Pause auf 15:11 abzusetzen. In dieser Phase hatte HV-Torhüter Andre Koblitz mit seiner Leistung einen großen Anteil an der Absetzbewegung. Nach dem Seitenwechsel hatte der HV den besseren Start, setzte sich zur 39. Minute vorentscheidend auf 22:13 ab, beim 27:16 (50.) war das Spiel endgültig gelaufen. Barsinghausen wechselte durch, die Abwehr lieferte mit nur 18 Gegentoren die nötige Stabilität. „Insgesamt war es wieder eine sehr ordentliche Mannschaftsleistung“, sagte Coach Dennis Schulze.
HV Barsinghausen II: Koblitz, Babin, Hofmann 2, Göhmann, Höger 1, Köhne 3, Mück, Julian Frädermann 9, Umenhof, Alten 1, Teesink 4/4, Schulze 1, Jannis Frädermann 8.

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