Handball in der 3. Liga - ein arbeitsreiches Vergnügen.

Mit dem Aufstieg der 1. Herren des MTV Großenheidorn in die 3. Liga, kam eine Menge Arbeit auf den Verein zu. Die Spiele, dürfen in Zukunft nicht mehr in der eigenen Halle stattfinden, die baulich nicht den Anforderungen der Liga entspricht.

30 Zentimeter fehlten am Auslaufbereich hinter den Toren, so musste eine andere Spielstätte her. Die wurde mit der Wunstorfer Aue-Halle gefunden. Aus dieser Halle wird zu den Heimspielen die „Meerfestung“. Das brachte viele Probleme mit sich, deren Lösung den Verein vor ganz neue Aufgaben stellte.

Im Oktober 2017, lange bevor der Aufstieg greifbar war, begannen fünf Personen mit ersten Planungen. Daraus entstand im Laufe der Zeit ein großes Team an Helfern. Im Februar 2018 stand ein Planungs-Team, das nach Zuständigkeiten aufgeteilt, in verschiedenen Bereichen die Arbeit aufnahm. Themen wie Sponsoring, Spielerpaten, Trikots kamen auf die Agenda. Dazu kamen ein neuer Internetauftritt, sowie die Präsenz in sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Nötiges Equipment wie Plakate, Dauerkarten und andere Dinge mehr mussten organisiert und finanziert werden.


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Ein Heimspieltag beginnt nicht erst eine Stunde vor dem Spiel. Bereits vormittags beginnt das herrichten der Halle für den Spieltag. Etwa zehn Helfer sind nötig, um in zweieinhalb Stunden die Aue–Halle in die „Meerfestung“ zu verwandeln. So ein Tag erfordert rund dreißig ehrenamtliche Helfer um alle Aufgaben zu bewältigen. Dabei geht es immer um zwei Spiele, da vor der 3. Liga eine der übrigen MTV-Mannschaften spielt.

Die Halle muss nach den Spielen wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Dies bedeutet den Abbau der Werbe- und zusätzlichen Leuchtmittel, vor allem aber den Eingangsbereich zur Tribüne herzurichten. Dort befindet sich der Catering-Bereich, der komplett verschwinden muss. Eine weitere aufwendige Reinigung bedeutet das Entfernen der Haftmittelrückstände in der Halle. Der Tag endet häufig nicht vor 23 Uhr. Das bedeutet, für den ein oder anderen durchaus einen Zehn-Stunden Tag. Insgesamt werden die Helfer-Teams im Lauf der Saison einige tausend Arbeitsstunden leisten. Hinzu kommen etliche Nachbesprechungen, um Fehler abzustellen und Verbesserungen einzuführen. Für einen Verein dieser Größenordnung eine Riesen Aufgabe, die so nicht gekannte Herausforderungen mit sich brachte.

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